Auf der „Überholspur“ in acht Jahren zum Abitur

Mit dem Konzept der Individuellen Lernzeitverkürzung (ILV) bietet das bayerische Gymnasium besonders leistungsbereiten, begabten und motivierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Abitur bereits nach acht Jahren abzulegen. Nach pädagogischer Begleitung in der Mittelstufe können sie die Jahrgangsstufe 11 auslassen und treten nach der 10. Klasse direkt in die Qualifikationsphase der Oberstufe ein.

Interessant ist die Teilnahme an dem Programm auch für Jugendliche, die für die 11. Jahrgangsstufe einen längeren Auslandsaufenthalt planen und sich auf den anschließenden Wiedereinstieg ins bayerische Gymnasium vorbereiten wollen.

In der Jahrgangsstufe 8 werden die Schülerinnen und Schüler informiert und beraten, ob aus pädagogischer Sicht eine Lernzeitverkürzung für sie sinnvoll erscheint. Wer sich daraufhin für die „Überholspur“ anmeldet, wird in den Jahrgangsstufen 9 und 10 auf das Auslassen der Jahrgangsstufe 11 vorbereitet. Zusätzlich zum Pflichtunterricht, der im regulären Klassenverband stattfindet, werden die Teilnehmenden in drei bzw. vier Modulen in den Kernfächern speziell gefördert. Diese Module bestehen aus Seminaren in der Schule und Studierzeiten zuhause. Pro Woche ergeben sich zwei zusätzliche Unterrichtsstunden in der Schule. Ein persönlicher Mentor begleitet und unterstützt die Jugendlichen in dieser Phase.
Nach einer abschließenden Beratung entscheiden die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 10 gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten, ob sie die Jahrgangsstufe 11 tatsächlich auslassen wollen.

Wenn Sie Fragen zur Individuellen Lernzeitverkürzung haben, steht Ihnen Frau Eichhorn zur Verfügung, die Sie über das Elternportal anschreiben können.

Weitere Informationen finden Sie in einer kommentierten PowerPoint-Präsentation, die Sie bei Interesse mit Ton abspielen können, im Flyer sowie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.