„… kostbare Güter erlangt der Fleißige.“ (Spr 12,27) – Einblicke in Schülerarbeiten der 9. Jahrgangsstufe im Fach Katholische Religionslehre

Im zweiten Halbjahr beschäftigen wir uns in der 9. Klasse in Reli v.a. mit den Themen Liebe, Familie, Sexualität und erarbeiteten uns die Grundlagen des Judentums. Neben ein paar Worten zur besonderen Ausgestaltung dieser Einheiten sollen in diesem Beitrag v.a. die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gewürdigt werden.
Liebe, Familie, Sexualität
In diesen schönen Collagen zeigen die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler ihr Bild von Liebe und Beziehung. Es finden sich viele klassische Vorstellungen und Ideen, aber auch überraschende Akzente und vielleicht sogar Provokationen. Welche Collage entspricht am ehesten Ihrem Bild von Partnerschaft und Liebe?

Außerdem war es mir ein Anliegen auf die Offenheit der Katholischen Kirche im Bereich der sexuellen Orientierung und Identität aufmerksam zu machen. Dazu besuchte uns Herr Andreas Ihm im Unterricht, der im Bischöflichen Seelsorgeamt u.a. für Queersensible Pastoral zuständig ist. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit ihre persönlichen Fragen zu stehen. Ein zentrales Anliegen Herrn Ihms war es, dass wir als Christinnen und Christen offen und neugierig aufeinander zugehen und uns gegenseitig zuhören.

Judentum
Wie viel Arbeit und Liebe können in ein paar Blättern Papier stecken? Die Antwort finden Sie auf den folgenden Bildern.




In mehreren Unterrichtsstunden beschäftige sich die Unterrichtsgruppe mit dem Judentum und bearbeitete Aufgaben, um ein Memoflip zu erstellen. Wie Sie sich sicher schon gedacht haben, haben einige zusätzlich noch viel Zeit zu Hause investiert, um diese unglaublichen Ergebnisse zu erzielen. Diese Fleißigen haben bestimmt kostbare Güter dabei erlangt und werden die Informationen und Zusammenhänge, die sie sich hier erarbeitet haben, noch lange im Gedächtnis behalten. Neben der bewundernswerten, detailreichen und kreativen Gestaltung der Seiten ist es mir wichtig, auf die inhaltliche Tiefe hinzuweisen, die sich in einzelnen Memoflips zeigt und die von einer großen Lust am Lernen und Verstehen zeugt.
Außerdem wurde für uns das Judentum am Kulturtag anschaulich und lebendig. Am 9. April ließen wir uns durch Augsburg führen und lernten dabei wichtige Orte kennen, die mit dem Judentum in Verbindung stehen.
Als Lehrerin dieser Unterrichtsgruppe will ich Ihnen abschließend Mut machen: Wenn Sie mal wieder jemanden davon sprechen hören, dass die heutigen Jugendlichen nicht bereit wären, etwas zu leisten, oder dass sie ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit nicht aufrechterhalten können, so sind hier Gegenbeweise zu finden.