Den Wald mit allen Sinnen erforschen

Warum wurde der Augsburger Stadtwald als Siebentischwald benannt? Warum ist dieser in ganz Deutschland so besonders? Unter anderem wegen der guten Trinkwasserqualität. Und schon ging es für die Klasse 5d los. Die Schülerinnen und Schüler wandelten sich in Wassermoleküle um und sollten sich zu Gruppen finden, in denen sie anschließend einige Aufgaben im Wald bearbeiten sollten. Zu Beginn begaben sie sich auf die Suche nach acht verschiedenen Laub- bzw. Nadelbäumen und entdeckten den Unterschied zwischen Berg- und Spitzahorn, sowie zwischen Tanne und Fichte. Erfolgreich meisterten alle Gruppen diese Aufgabe mit Leichtigkeit. Doch wie funktioniert eigentlich ein Baum und warum ist er für uns so wichtig? Die Försterin des Augsburger Waldpavillons stand Rede und Antwort und überraschte die Klasse immer wieder mit aktiven Zwischenaufgaben.

 

Nach der Erkundung des Waldes stand der Waldpavillon auf dem Plan. Die Kleingruppen erarbeiteten hier an kleinen Stationen eine kleine Präsentation zu verschiedenen Themen, wie die Tiere des Waldes oder Wald und Wasser und stellten diese ihrer Klasse anschließend vor. Abschließend wurde im Waldkino konzentriert und gespannt Eule Augusta gelauscht, um zu erfahren, welche immense Bedeutung das Ökosystem Wald besitzt.

Durch die sehr alltagsnahen und anschaulichen Erklärungen der Försterin und den aktiven Selbsterkundungsaufgaben konnten viele neue Erkenntnisse gewonnen werden. Leider war der Vormittag nur viel zu schnell vorbei…

Sandra Deffner