Fahrten

Schulpartnerschaft mit Guangquan/Shenyang (China)

Im Jahre 1869 schrieb der amerikanische Humorist und Schriftsteller Mark Twain: “Reisen ist tödlich für Vorurteile und viele unserer Landsleute brauchen es genau aus diesen Gründen.“ Das Reisen wird hier als Pfad zur intellektuellen Aufklärung, als wesentlicher Bestandteil der geokulturellen Bildung angepriesen. Gerade in der heutigen Zeit, in der kulturelle Interaktionen über Grenzen und Kontinente hinweg immer weiter zunehmen, besteht eine wesentliche Aufgabe einer Schule darin, die geokulturelle Bildung der SchülerInnen zu fördern und zu unterstützen. Das Rudolf-Diesel-Gymnasium nimmt diesen Auftrag sehr ernst, was sich unter anderem in der seit diesem Schuljahr bestehenden Schulpartnerschaft mit der Gesamtschule Guangquan in Shenyang (China) widerspiegelt. Ziel dieser Schulpartnerschaft ist es, einen Sprach- und Kulturaustausch zwischen den Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen und damit auch der beiden Länder zu ermöglichen. Im Rahmen dieser interkulturellen Zusammenarbeit soll unter anderem ein regelmäßiger Schüleraustausch zwischen China und Deutschland etabliert werden, wobei eine (deutschsprachige) Betreuung unserer SchülerInnen vor Ort garantiert wird. An dieser Stelle ist auch anzumerken, dass die Gesamtschule Guangquan über eine internationale bzw. deutsche Sektion verfügt, in welcher der Unterricht in deutscher Sprache gehalten wird. Die Eröffnungsfeier der (neu erbauten) Guangquan Gesamtschule fand am 15. September in Shenyang statt, wobei auch zwei Vertreter des Rudolf-Diesel-Gymnasiums zugegen waren. Hierbei konnten sich die Kollegen von den (Arbeits-) Bedingungen in der Schule sowie der Situation in der Stadt überzeugen, wobei durchweg ein positives Fazit gezogen werden konnte. Für eine Stärkung der geokulturellen Bildung kann man also nur auf ein Gelingen und einen weiteren Ausbau dieser Partnerschaft hoffen.

Wir, die neunten Klassen des Schuljahres 2018/2019, haben sieben Tage in Broadstairs,einem wunderschönen Küstenstädtchen in England, verbracht, worüber wir nun berichten:

In der Nachtvon Samstag auf Sonntag (13.-14. Juli) sind wir um 00:00 Uhr losgefahren und um15 Uhr (nach deutscher Zeit 16 Uhr) am selben Tag am Broadstairs English Centre(BEC) angekommen. Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht, bevor unsere host families uns abgeholt haben, bei denen wir über die Woche versorgt worden sind. Am BEC bekamen wir von Montag bis Freitag unsere dreistündige Dosis puren Englischunterricht.

Dazu gab esverschiedene Tagesaktivitäten. Am ersten Tag haben wir ein Quiz gemacht, beidem wir durch die Stadt gelaufen sind und Fragen beantwortet haben. Andere Aktivitätenwaren bei uns ein Ausflug nach Canterbury und zum Dover Castle, einKüstenspaziergang, sowie Spiele am Strand.

Am Abend hattenwir noch mehr Aktivitäten, bei denen wir uns besser kennenlernen konnten: BarnDance, Karaoke, Drama, sowie Willkommens- und Neon Party.

Das Highlightder Woche war der Tag in London, wo wir eine Sightseeing-Tour auf der Themse und eine Führung bekamen, bevor wir in kleinen Grüppchen bummeln gegangen sind.

Insgesamt wares eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche, wo wir uns und die englischeKultur besser kennenlernen konnten. Wir finden es echt schade, dass die Fahrt sehr kurz war und wir nicht mehr erkunden konnten.

Hiermit bedanken wir uns nochmal ganz herzlich bei Frau Thom-Rietzler, Frau Thum und Herrn Burckhardt, die die Englandfahrt möglich gemacht haben.

“On Friday morning we went on a long journey. At three o’clock in the morning we had to get up as we were driven by some parents to Munich airport at four o’clock. The flight to London Heathrow took about two hours. From London we went to Reading by bus to catch the train to Penzance. This trip crossing the country from east to west takes about 5½ hours.

After our arrival in Penzance, the railways do not go any further from here, we walked to the youth hostel for about 30 Minutes. Although the long walk to the youth hostel is so exhausting, especially with the suitcases, it is a great relief once you finally see the youth hostel ….

On Monday we got up at 7 am. Then at 7.30 am we ate a typical English breakfast with sausages, bacon and eggs. I liked the sausages best, but fried mushrooms and baked beans for breakfast sound still very strange.

After breakfast we were picked up by two school mini busses. At school which is called Mounts Bay Academy, we met our exchange partners. First they showed us around. After that we went to class with our partners. During the breaks we ate something in the cafeteria or we went out to the playground and hang out with friends. The school ground is much better than ours because there is a basketball and a football field where you can do sports in the breaks. The lessons take 75 minutes. I had English, science and history.

After school theteachers showed us some sights of Penzance like the swimming pool which isoutside and has got sea water. In the very city centre one can find the bigLloyds Bank which was built in 1837. After the tour we all went to Lidl. Therewe went shopping for dinner. Then we went back to the youth hostel. It was ourturn to cook for the others. That was spaghetti Bolognese which was delicious.Before going to bed the others have to do the cleaning first and we still haveto practice our presentations. I will be so nervous when I have to speak infront of our English partners about Augsburg and our school…” (Philipp, Elias,Lukas)