Über die Anfänge des Rudolf-Diesel-Gymnasiums


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Wie unsere Schule ihren Platz fand

Im Laufe der Zeit bin ich von Schülern mit verschiedenen Fragen zur Geschichte unserer Schule konfrontiert worden. Nie aber wollte einer der Fragesteller wissen, warum wir uns Morgen für Morgen ganz selbstverständlich in die Peterhofstraße begeben, um den gemeinsamen Bildungsauftrag zu erfüllen. Als naturgegebene Tatsache wird auch die Größe unseres Schulgeländes, insbesondere auch die Großzügigkeit der Außenanlagen hingenommen. Aber alles - oder zumindestens einiges - hätte ebenso ganz anders kommen können.

Alles begann im Juli 1969. Die seit Mitte des Jahrzehnts vom Holbein-Gymnasium mit Nachdruck geforderte Entlastungsschule war auf eine nicht mehr nachvollziehbare Weise in den Schubladen der Entscheidungsträger liegen geblieben, als dieses Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Bürgermeister Kotter brachte den Vorschlag ein, die Verhandlungen mit dem Ziel der Aufnahme eines zweiten mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums für Augsburg in den Landesschulentwicklungsplan wieder aufzunehmen. Beschleunigt werden sollte in diesem Zusammenhang auch die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Der Schulausschuss des Stadtrats stimmte geschlossen zu.

Somit war endlich Bewegung in den jahrelangen Stillstand gekommen. Verantwortlich für die Standortfrage war der Leitende Ministerialrat Rolle, der mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt wurde. Seine Recherchen kamen zu dem Ergebnis, dass ein Standort in Hochzoll den vielfältigen Anforderungen am ehesten gerecht werden würde. Die Überlegungen konzentrierten sich in der Folgezeit auf ein 7o.ooo m² großes, landwirtschaftlich genutztes Grundstück an der Peterhofstraße.
Kleines Problem: Das Objekt der planerischen Begierde befand sich zu diesem Zeitpunkt im Besitz des Freistaates Bayern, der aber in Verhandlungsgesprächen zwischen Staatssekretär Jaumann vom Finanzministerium und Bürgermeister Kotter seine Bereitschaft signalisierte, an die Stadt Augsburg zu verkaufen. Gleichzeitig wurde ein erhöhter Zuschusssatz in Aussicht gestellt, da es sich zum ersten Mal in der Augsburger Nachkriegsgeschichte um die völlige Neugründung eines Gymnasiums, also nicht nur um einen Neu- bzw. Umbau handelte.

Wie die Gestaltung auf dem Peterhofgelände aussehen sollte, war von Anfang an Gegenstand unterschiedlicher Planungsvorhaben. Auch erschütterten heftige schulpolitische Auseinandersetzungen den Augsburger Stadtrat. Aber der Reihe nach. Zunächst kam man im Schulausschuss am 1.12.1970 zu der Meinung, dass das Grundstück ausreichend Platz zur Verfügung stelle, um neben dem Gymnasium die Staatliche Fachoberschule mit 900-1000 Schülern in 35-40 Klassen sowie die Reischlesche Handelsschule für Mädchen (ca. 750 Schülerinnen in 20 Klassen) errichten zu können.
Dieser Beschluss spielte bereits zwei Jahre später keine Rolle mehr. Neue Überlegungen machten die Runde. Die SPD trat nun für die Erweiterung der gymnasialen Planung zu einem Sekundarstufen-Schulzentrum und damit für die Entlastung der überfüllten Hochzoller Volksschulen durch die Ansiedlung von Teilhauptschulen auf dem Hochzoller Gelände ein. Doch trafen diese Pläne auf den entschiedenen Widerstand der CSU-Stadtratsfraktion, die sich vom Reizbegriff "Integrierte Gesamtschule" schockiert zeigte, wie auch auf die Weigerung der Regierung von Schwaben, eine Änderung der Schulsprengel zuzulassen. Die Politik nahm ihren Lauf: Im Stadtratsbeschluss vom 18.10.1972, der das von der SPD propagierte Modell eines Sekundarstufen-Schulzentrums mit baulicher Integration für die Zukunft zum Gegenstand hatte, spiegelten sich die Mehrheitsverhältnisse wider. Was das konkret bedeutet hätte, lässt sich einem AZ-Artikel vom 7.7.1977 entnehmen. Demnach sei der freie Raum für eine Haupt- (Standort direkt gegenüber dem heutigen Haupteingang) sowie eine Realschule (Standort auf dem südlichen Teil der Sportanlagen) freigehalten worden. Allem Anschein nach wurde dieser Plan aber noch während der Bauphase fallen gelassen. Dies hatte wohl in erster Linie finanzielle Gründe. In jedem Fall haben wir dieser Entscheidung unser doch recht weitläufiges Schulgelände - und im Übrigen auch die externe Heizanlage, die ja alle drei Gebäude hätte versorgen müssen - zu verdanken.

Am Rande bemerkt: Es gab im Rahmen der gymnasialen Planung eine Reihe weiterer Gestaltungsvorschläge, wie etwa die Einrichtung einer Stadtteilbücherei, oder das Eintreten des CSU-Stadtrats Richard Maier für die Installierung auch eines Musischen Zweigs. Diese Anregungen fanden aber aus unterschiedlichen Gründen keine Berücksichtigung.

Wie unsere Schule in den ersten Jahren aussah

Nein, geliebt scheinen die meisten Hochzoller ihr neues Gymnasium nicht zu haben. So beklagt ein Leserbrief am Tag der Schulgründung den "Industrie-Charakter" des Neubaus, der mit seiner "seelenlosen Fassade ... eher einer Fabrik mit Kühlturm" gleiche. Und das abschließende Urteil könnte sogar ganzen Schülergenerationen als Alibi dienen: "Bedauernswerte Opfer der trostlosen Architektur sind die Schüler, welche täglich durch diesen Anblick in ein Stimmungstief versetzt werden, was sich letzten Endes auch in ihrer Leistung auswirken kann."

20 Jahre später ist von dem befürchteten Stimmungstief wenig zu spüren. Man mag es erstaunlich finden, aber sowohl mündliche als auch schriftliche Befragungen belegen eine erfreulich hohe Zustimmung unserer Schüler zum inneren und äußeren Erscheinungsbild ihrer Schule. Kommt das Gespräch allerdings auf die Anfänge unseres Hauses, wird eines allzuschnell deutlich: Die Gründung des heutigen Rudolf- Diesel - Gymnasiums liegt selbst für diejenigen im historischen Dunkel, die als Oberstufler seit nunmehr mindestens sechs Jahren allwöchentlich die Schultore passiert haben.

Doch zurück zur Stimmung in der Hochzoller Bevölkerung. Selbst ein Jahr nach Inbetriebnahme des neuen Gymnasiums scheint sich die öffentliche Meinung noch nicht beruhigt zu haben, wie sich einer Umfrage der "Neuen Presse" vom 29.9.1977 entnehmen läßt. Trotz einiger weniger positiver Äußerungen ("Das ist auf alle Fälle besser als vorher, als das ganze Gelände unbebaut war.") überwiegen die negativen Urteile. Neben handfester Kritik am als futuristisch empfundenen Zeitgeist ("Mei, des is halt mal der neue Stil. Wie eine Schule schauts nicht gerade aus, eher wie ein Atomkraftwerk.") äußert sich auch einfach nur blankes Entsetzen: "Das sieht einfach furchtbar aus. Der vordere Teil geht ja noch etwas. Aber das Hauptgebäude sieht aus wie eine chemische Fabrik. Da fehlen nur noch die Schornsteine."

Von offizieller Seite wurden Anlaufschwierigkeiten eingeräumt, gleichzeitig verbreitete man aber Optimismus. Der damalige Leiter am Augsburger Hochbauamt, Dr. Hermann Kiessling, gab zu Protokoll: "Es gab natürlich wiederholt Kritik am Aussehen der Schule. Aber entscheidend war, daß der Grundriß sehr übersichtlich angefertigt worden war." Und er traf wohl den Nagel auf den Kopf, als er hinzufügte: "Wenn erst mal die Außenanlagen endgültig hergerichtet sind, ergibt das Ganze ein rundes Bild." Bereits im August 1976 hatte der neue Schulreferent, Dr. Menacher, das Startsignal gegeben: Die Schule weise alle Eigenschaften und Eigenarten einer modernen Bauweise auf (An dieser Stelle erfolgte ein Hinweis auf den farblichen Aspekt, für dessen Gestaltung man sogar die Expertise eines Farbpsychologen bemühte. Das Ergebnis, damals heftig umstritten: malvengrün und indischge1b!), Geist und Niveau seien jedoch von den in ihr arbeitenden Menschen abhängig. Im Klartext hieß das wohl: Wir haben für euch die optimalen Voraussetzungen geschaffen, jetzt macht mal das beste daraus.

Die Klaßzimmer waren vom ersten Tag an bezugsfertig, in den Fachräumen scheinen sich die Handwerker noch einige Zeit lautstark bemerkbar gemacht zu haben. Die Fertigstellung der Sportanlagen dagegen war erst für den Sommer 1977 in Aussicht genommen, wie im ersten Jahresbericht nachgelesen werden kann ("Die Turnhalle hingegen stand erst in der 'Blüte' des Rohbaus und der Sportplatz war noch ein Acker.") Ausgewichen werden konnte in die Sporthalle der Zwölf-Apostel-Gemeinde in Hochzoll- Süd, was etwa 15 Minuten Anmarschweg bedeutete, sowie an einigen Frühsommernachmittagen auf die Sportanlage-Süd, um überhaupt ein sachgerechtes Leichtathletik-Training ermöglichen zu können. Der Charme des Unfertigen schwebte also über den 17 Klassen, in denen 613 Schüler am 16.9.1976 den Lehrbetrieb aufnahmen.

Das 1970 von Stadtrat und Kultusministerium genehmigte Raumprogramm sah 33 Klassen vor, weshalb 16 Klassenzimmer ohne Belegung geblieben wären. In zehn dieser Räume wurden daraufhin Hauptschulklassen eingelagert, je fünf aus der Hauptschule an der Neuschwansteinstraße sowie aus der Hauptschule am Roten Tor - ein Provisorium, das mit dem Schuljahr 1977/78 sein Ende fand.

Interessant und erschreckend gleichermaßen ist ein Blick auf die Klassenstärken. Die zehn 5. und 6. Klassen wurden von insgesamt 396 Schülern besucht, was einem Durchschnittswert von 39,6 Schülern pro Klasse entspricht. Zwei 6. Klassen beendeten das Schuljahr sogar mit mehr als 40 Schülern, die Mindestschülerzahl betrug 39! Führt man sich zudem die Raumgrößen vor Augen (nur etwa ein Drittel der Zimmer erreichte 65 m2), so läßt sich unschwer nachvollziehen, daß sich das Ringen um eine deutliche Erweiterung der räumlichen Kapazität zu einem vordringlichen Thema der frühen Jahre entwickeln mußte. Von pädagogischen Erwägungen ganz zu schweigen!

Ungewöhnlich war die Aufnahme des Unterrichts mit vier Jahrgangsstufen (5 - 8). Normalerweise wird das erste Schuljahr an Aufbauschulen lediglich mit der 5. Jahrgangsstufe in Angriff genommen. Ursächlich für diese unübliche Konstellation waren die immensen Raumprobleme zweier Augsburger Innenstadtgymnasien, die Ende der 60er Jahre aus allen Nähten platzten.

Im weiteren Verlauf spitzte sich die Situation an unserer Schule beinahe schon dramatisch zu. Das Schuljahr 1977/78 brachte 354 Neuanmeldungen. Zwar blieben davon real "nur" 334 Schüler übrig, doch mußten neun (!) 5. Klassen gebildet werden. Hinzu kam der alte Bestand von 628 Schülern, so daß die Schule hereits im zweiten Jahr ihres Bestehens mit insgesamt 962 Schülern an ihre Grenzen stieß (Der Neubau war für 1000 Schüler angelegt, und man hatte ja erst die 9. Jahrgangsstufe erreicht!). Die Entlastungsschule brauchte mit einemmal selbst Entlastung. Doch der 1977 vom damaligen Schuldirektor, Herrn Eberl, beantragte Erweiterungsbau mit 16 Klassen wurde vom Schulausschuß abgelehnt, weil die finanziellen Mittel begrenzt waren und die beruflichen Schulen Vorrang hatten. So war über die Jahre hinweg immer wieder eine Zugangsbegrenzung in der Diskussion. Erfreulicherweise befindet sich das "Diesel" mittlerweile trotz nach wie vor hoher Schülerzahlen in etwas ruhigeren Gewässern, ohne daß von einer solchen Maßnahme Gebrauch gemacht werden mußte.

Wie unsere Schule auf den Diesel kam

Mittlerweile ist es im Augsburger Raum zur Selbstverständlichkeit geworden, vom "Diesel" zu sprechen, wenn unsere Schule gemeint ist. Daß dem nicht immer so war, konnte ich 1979 selbst erleben. Ich war zum neuen Schuljahr dem Rudolf-Diesel-Gymnasium in Augsburg zugewiesen worden. In der Fuggerstadt angekommen, irrte ich orientierungslos durch die Zugspitzstraße. An einer Tankstelle rief der Name der gesuchten Schule Ratlosigkeit hervor, erst die Straßenangabe führte zur gewünschten Antwort: "Ach, sie suchen das Peterhof-Gymnasium!"

Das neu errichtete Gymnasium führte gemäß dem KMS vom 19.8.1976 (Nr. II/12-9/88 25o) die schmucklose Anschrift:

Gymnasium Augsburg-Hochzoll
Mathematisch-naturwissenschaftliches und neusprachliches Gymnasium
An der Peterhofstraße 9
8900 Augsburg 1

Genügten diese Angaben ohne Einschränkungen den postalischen Notwendigkeiten, dem Bedürfnis nach einer volksnahen Kennzeichnung kamen sie nicht entgegen. Dafür waren sie ganz einfach zu unpersönlich. So setzte sich im alltäglichen Gebrauch schnell die inoffizielle Bezeichnung "Peterhof-Gymnasium" durch, die im Volksmund auch nach der Namensänderung fest verankert blieb. Verständlicherweise mußte es in dieser Situation ein Ziel der Schulleitung sein, der Neugründung durch eine rasche Namengebung zu einer unverwechselbaren Identität (heute würde man von "Profil" sprechen) zu verhelfen und somit die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen.

Daß die Entscheidung zugunsten Rudolf Diesels fiel, war freilich keine Selbstverständlichkeit. Zur Diskussion standen auch die Namen Elias Holl und Bertolt Brecht. Doch blieben beide auf der Strecke. Im einen Fall sorgte man sich um den Bekanntheitsgrad, im anderen gaben wohl politische Bedenken den Ausschlag. Derlei Einwände konnten gegen die "Kandidatur" Diesels nicht erhoben werden. Der in Paris geborene Techniker und Erfinder hatte seine Schulzeit in der Augsburger Gewerb- und Industrieschule, Vorläuferin des Holbein-Gymnasiums, verbracht, wo ihm auch die Idee zu der Erfindung eines Wärmemotors gekommen sein soll, die ihn später weltberühmt gemacht hat. Zudem liegt es in der Tradition der mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasien in Bayern, den Namen eines bedeutenden Naturwissenschaftlers oder Technikers zu tragen.

Aber natürlich kann sich eine Schule nicht selbst einen Namen geben. Die Modalitäten für eine Namengebung sind landesweit einheitlich geregelt und sehen ein differenziertes Zustimmungsverfahren vor. Nachdem man sich in der Schulleitung festgelegt hatte, erfolgte am 7. 12. 1976 die Zustimmung des Elternbeirats. Danach war die Stadt Augsburg als Sachaufwandsträger (zuständig war als Stadtschulrat übrigens der heutige Oberbürgermeister, Dr. Peter Menacher) an der Reihe, die ihr Einverständnis am 3. 2. 1977 bekundete. Eine Woche später wurde der Antrag auf Namensänderung mit folgender Begründung an den Dienstherrn gerichtet: "Der Name 'Rudolf-Diesel-Gymnasium' soll die Tradition fortsetzen, eine Augsburger Schule nach dem weltbekannten Erfinder zu benennen, nachdem das städtische Rudolf-Diesel-Polytechnikum zur Fachhochschule wurde." Der Wortlaut der Begründung läßt erkennen, daß die Namengebung eine Vorgeschichte hatte. Die heutige Fachhochschule hieß bis 1971, als sie von städtischer in freistaatliche Trägerschaft überging, Rudolf-Diesel-Polytechnikum. Nun scheint man nicht freiwillig auf den Namen Diesels verzichtet zu haben.
Theodor Rolle, als Schulreferent im Kultusministerium für unsere Schule zuständig, wies in einem persönlichen Gespräch darauf hin, daß der Name nach dem Aufstieg zur Fachhochschule aufgegeben werden mußte, weil alle bayerischen Hochschulen und Universitäten neueren Gründungsdatums ohne Beinamen bleiben mußten. In einem Schreiben der Fachhochschule Augsburg vom 1. 9. 1979 werden die Vorbehalte gegen der Namensübernahme spürbar. Hierbei übersendet der damalige Präsident den Brief eines Politikers, "welcher irrtümlich an das Rudolf-Diesel-Polytechnikum statt an das Rudolf-Diesel-Gymnasium gegangen ist."
Die folgenden Ausführungen klingen knappe zweieinhalb Jahre nach der Namensübernahme nach persönlicher Betroffenheit und bestätigen Herrn Rolle: "Es war vielleicht doch verfrüht und zumindest leicht voreilig, daß Ihre Schule den Namen angenommen hat, den wir jahrzehntelang führten und nur wegen der Umgestaltung in die Fachhochschule ablegen mußten; im Augsburger Volksmund wird 'Rudolf-Diesel' anscheinend immer noch automatisch mit der alten Ingenieurschule verbunden und es wird noch Jahre dauern, bis sich die Namensgebung in der Öffentlichkeit durchgesetzt haben wird. Bis dahin werden wir noch einige Male Irrläufer auszutauschen haben." In dem bereits erwähnten Gespräch hat sich Herr Rolle auch zu der Frage geäußert, warum nicht die Schule, deren Vorläuferin von Diesel besucht worden ist, seinen Namen trägt. Demzufolge hätte das Holbein-Gymnasium den Namen wohl angenommen, doch sei er zur Zeit der Gründung vergeben gewesen, und als er frei geworden sei, habe man bereits einen anderen Namen gehabt. So habe es nahe gelegen, daß die Schule, die quasi aus einer "Zellteilung" mit dem Holbein-Gymnasium entstanden sei, diesen Namen angenommen habe.

Der Dienstherr gab dem Antrag am 7. 4. 1977 statt: "Der Herr Staatsminister für Unterricht und Kultus hat auf Antrag dem Gymnasium Augsburg-Hochzoll den Namen 'Rudolf-Diesel-Gymnasium' verliehen ... " (Bekanntmachung Nr. II/2-9/43 43o, veröffentlicht im Staatsanzeiger Nr. 16/1977). Und so blieb der Lechstadt wenigstens eine Bildungseinrichtung, die den Namen Rudolf Diesels trägt.
Artur Pedrotti

 

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Artikel vom 23.03.2012     

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